24.11.07

Die Geschichte von Usingen

Usingen, das wahrscheinlich in fränkischer Zeit als befestigter Rastort an einer alten Straßenkreuzung entstand, wurde erstmals im Jahr 802 in Aufzeichnungen des Klosters Fulda erwähnt.


Im Jahre 1972 schlossen sich die Orte Usingen, Eschbach, Kransberg, Merzhausen, Michelbach, Wernborn und Wilhelmsdorf zur Stadt Usingen zusammen. Usingen selbst hat noch keine lange eigene Geschichte doch die da zu gehörigen Stadtteile haben eine traditionsreiche Vergangenheit hinter sich.

1207 tauschte der Graf von Diez Mainz-Kastell gegen das Usinger Land.

1405 erwarb der Graf von Nassau die nassauische Burg endgültig.
Heute ist es die Christian-Wirth-Schule.


Im 14.Jahrhundert wurde aus dem Ort eine Stadt.


Eine herausragende Persönlichkeit in der Geschichte Usingens war Fürst Walrad. Bei der Teilung der nassau-saarbrückischen Länder am 31.03.1659 erhielt der Graf Walrad das Usinger Land. Er regierte 43 Jahre und war ein geachteter Feldherr.


Das heutige Bild Usingens hat er entscheidend mit geprägt, da er nach dem Rückgang der Bevölkerung durch den 30-jährigen Krieg und den drei Stadtbränden im 17. Jahrhundert die Hugenotten ansiedelte und die Neustadt anlegen ließ.


Usingen war bis 1886 Amtssitz und danach bis 1972 Kreisstadt. Die geringe Industrieentwicklung der Neuzeit konnte auch durch den Eisenbahnanschluss des Jahres 1895 nicht verstärkt werden. Usingen ist seit der Reformationszeit eine Schulstadt.

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